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In Sachsens Landeshauptstadt Dresden fand am 20./21. Juli 2002 der diesjährigen KOI-World Cup statt. Hierzu wurde auch eine Auswahl vom Karate-Team-Mittelmark e.V. eingeladen. Sarah Meier, Jens Müller, Gina Plagemann, Madlen Schulz, Denny Dartsch sowie die Trainer Katharina Laube, Sven Kleinerüschkamp und Andy Laube wurde ausgewählt den Verein bei diesem Großereignis zu vertreten. Angereist waren über 1200 Starter aus 42 Nationen die in diesem Jahr um die begehrten Pokal kämpften. Die Veranstalter waren trotz der 8 (!) ausgelegen Kampfflächen teilweise völlig überfordert, was sich in dem Zeitplan bemerkbar machte der sich um 2 Stunden nach hinten verschob. Dem entsprechend wurde auch die Geduld der Starter auf eine harte Probe gestellt. Mit den ausgelosten Begegnungen konnten die KTM-er zufrieden sein. Fast alle hatten in der ersten Runde ausländische Gegner, was natürlich mehr Spaß gemacht hat als wenn gleich gegen Deutsche gekämpft hätte. Gekämpft wurde bei den Kindern, Schüler und Jugend nach dem Brasilianischen K.O. System. Das heißt das man bei einer Niederlage hat man nur noch eine Chance weiter zu kämpfen wenn der Gegner gegen den man verloren hat ins Finale kommt. Verliert auch dieser "unterwegs" einen Kampf ist man selber ausgeschieden. Bei den Junioren und Senioren dagegen wurde im k.o system gekämpft. Wer verliert ist ausgeschieden. Als erster musste Denny Dartsch (Klasse bis 16 Jahre) an der Start. Er verlor aber den Kampf in der ersten Runde gegen den Russen Alexander Grondhine mit 3:0. Der Russe schafte es auch nicht ins Finale und so kam für Denny schon das frühzeitige Aus. Nächster Starter war Jens Müller in der Klasse der 14 jährigen. Er scheiterte nach einem 2:1 Sieg in der ersten Runde, an den Ägypter Mohammend Abu-El knapp mit 1:0. Aber auch dieser schaffte es nicht ins Finale und somit war für Jens in der zweiten Runde Endstation. Bei Gina Plagemann (Klasse den 10/11 jährigen) war im Kumite ebenfalls nach der ersten Runde Schluß. Sie verlor gegen K. Jäckel aus Hirschberg. Mehr Chancen hingegen versprach man sich im Katawettbewerb. Doch hier waren die ansonsten sehr gut agierenden Kampfrichter wohl etwas sehr müde um eine gerechte Entscheidung treffen zu können. Die sehr ungerechte und seltsame Entscheidung brachte Gina um die Chance in die nächste Runde zu kommen. Ebenfalls im Katawettbewerb ging Madlen Schulz (Klasse der 12/13 jährigen) bei den Start. Sie verlor hier knapp 2:1 gegen Andrea Herpes aus Gummersbach. Im Kumite hingegen scheiterte sie aufgrund der verkleinerten Kampffläche an die Ägypterin Mentalla Elgizawy die später selber den dritten Platz erreichte. In der Klasse der 14/15 jährigen Mädchen war für Sarah Meier nach einem aufopferungsvollen Kampf gegen ihre Kroatische Gegnerin in der ersten Runde Schluss. Erst um 18.30 Uhr kamen dann auch noch die Kämpfe der Senioren. Sven trat in der ersten Runde auf einen Iraner. Nach zwei sauber herausgekämpften Punkten durch den Iraner wendete sich das Blatt. Nach einen etwas zu harten Treffer mit einem Mawashi-Geri (Halbkreisfußtritt) drehte Sven immer weiter auf. Aber auch hier war zu merken das man Sven keine Punkte mehr geben wollte. Selbst klare wertbare Treffer wurden nicht gewertet und dementsprechend verärgert verließ Sven nach dem Kampf die Halle. Der Iran wurde in der zweiten Runde vorzeitig mit 8:0 in die Kabine geschickt. Fast zeitgleich kämpfte auf der anderen Matte Andy Laube. Er hatte mit seiner Auslosung Glück. In der ersten Runde hatte er ein Freilos, in der zweiten Runde trat Hassim Niroze aus Sri Lanka nicht mehr an und so konnte er ausgeruht in die dritte Runde starten. Hier traf er auf den Belgier Hauwen. Dieser hatte zuvor eine Deutschen und den Italiener Sarino Anile aus dem Rennen geworfen. Nach einem schnellen vorderen Fauststoß ( Kizami ) ging Andy mit 1:0 in Führung und rettete diesem knappen Vorsprung über die Zeit. Hauwen (zuvor zweiter bei den Junioren geworden) der vom Weltmeister Lefevre trainiert wird kam mit dem sehr defensiven Kampfstil nicht zurecht und erwies sich auch nach dem Kampf als schlechter Verlierer. Im Kampf um den Poolsieg verlor er dann gegen den Philippinen Homer Panal der später dritter wurde. Durch die Niederlage und dadurch das es keine Trostrunde hatte Andy auch keine Chance mehr über den 5. Platz hinaus weiter vorne zu landen. Letzte Starterin war Katharina Laube. Obwohl sie den ersten Kampf gegen eine Starterin aus Bautzen verlor, stellte dieser Wettkampf eine Bereicherung für sie dar. Alles in allem hatten die KTM-er eine Menge Spaß gehabt und haben sich trotz der Niederlagen nicht schlecht verkauft. Andy Laube |